SONDERVERANSTALTUNG ZUM 103. GEBURTSTAG VON HELMUT SINN

03.09. - 20:00 Uhr


ZU GAST: 
Regisseur Jochen Hasmanis
Guinand Fliegeruhren/Frankfurt am Main

103 Jahre alt zu werden und somit der Älteste seiner Familie zu sein– das war der Wunsch von Helmut Sinn 
Pilot, Rennfahrer, Blindfluglehrer und Frankfurter Uhrenpionier.

Dies wurde ihm, dem ältesten Jungunternehmer Deutschlands, wie der STERN schrieb, verwehrt – er starb im stolzen Alter von 101 Jahren. Nicht zuletzt durch seine Armbanduhren, die er noch im hohen Alter mit seiner zweiten Firma Guinand hergestellt hat, ist er vielen Uhrenliebhabern in Erinnerung geblieben. Der vielbeachtete Dokumentarfilm über sein aufregendes Leben wird nun ihm zu Ehren an seinem 103ten Geburtstag, dem 3. September 2019, wieder im Kino aufgeführt.

Guinand Fliegeruhren/Frankfurt am Main freut sich, dieses Projekt unterstützen zu können. Am Dienstag, den 3.09.2019 um 20 Uhr treffen sich Fliegerei- und Uhrenbegeisterte und Helmut Sinn Fans im Kino „Kronberger Lichtspiele“ in Kronberg/Taunus zur Vorführung des Dokumentarfilms „Die Zeitmaschine“.
Bei einem Glas Sekt werden sicher zahlreiche interessante Gespräche zur Filmentstehung mit dem Regisseur des Films, Herrn Hasmanis, möglich sein.
 

Karten gibt es ab sofort an der Kinokasse oder im Vorverkauf

Über den Film: 

Helmut Sinn ist ein Flieger und ein Unternehmer alter Schule. Der Vater von drei Kindern ist aber auch ein Abenteurer, ein Arbeiter und vor allem ein Uhrenmacher klassischer, mechanischer Uhren - und das mit Disziplin, Überzeugung und Leidenschaft.

Die Lebensgeschichte Helmut Sinns ist durchzogen von Brüchen und Neuanfängen. 1916 in einfachen Verhältnissen geboren, schaffte er den Sprung in die Flugzeugkanzel und erreichte damit seinen lebenslangen Traum vom Fliegen. Er überlebte den Zweiten Weltkrieg mit einer Wirbelsäulenverletzung, doch sein Leben als Berufspilot war vorbei. Sinn kam nach Frankfurt am Main und baute sein erstes Uhren-Unternehmen auf. "Man muss etwas machen, was einen erfüllt", sagt er, "und seine Träume verwirklichen".

An dem Portrait Helmut Sinns arbeitete der Franfkurter Filmemacher und Kameramann Jochen Hasmanis einige Jahre. Dabei ist eine sehr intensive Freundschaft entstanden sowie viele persönliche Interviews und gemeinsame Unternehmungen. Historische Filmdokumente, Fotos, szenische Elemente und eine eigens komponierte Filmmusik machen den Film von Jochen Hasmanis und Jan-Peter Hamann zu einem individuellen, zeitgeschichtlichen Dokument.