Kabarett im Kino

Das neue Programm
2017 / 2018


Nach dem sehr erfolgreichem Start mit 4 ausverkauften Veranstaltungen setzt der Kronberger Kulturkreis und die Kronberger Lichtspiele die Zusammenarbeit fort.
Von September 2017 - April 2018 heisst es einmal im Monat, immer mittwochs - Bühne frei für  „Kabarett im Kino“

 

20. September 2017 – Walter Sittler „Ich bin immer noch da!“ von Dieter Hildebrandt

Die Hildebrandtschen Texte sind nicht nur ein steter Quell der Freude, sondern geradezu verblüffend weitsichtig, speziell bei der Charakterisierung des Homo Politicus. Wo manche Rechtskonservative den Titel des Programms, "Ich bin immer noch da!" vielleicht als Drohung empfinden, ist es in diesem Fall für alle anderen das Versprechen, dass Walter Sittler auch weiter die unbequemen Gedanken eines der größten deutschen Kabarettisten wachhält und weiterleben lässt. "Lasst Euch nicht irremachen, Leute: Ihr seid`s schon!" (1975)

 

4. Oktober – Brüder im Geiste, Lutz von Rosenberg-Lipinsky und Kerim Pamuk - Kabarett zwischen Kirche und Koran.

Die beiden großen Weltreligionen werden von zwei Gläubigen der anderen Art repräsentiert: Hier der protestantische Kabarettist und Theologe mit ostwestfälischem Migrationshintergrund, Lutz von Rosenberg Lipinsky. Dort der muslimische Bühnenkünstler und Orientalist vom Schwarzen Meer, Kerim Pamuk. Zwei Pazifisten mit Aggressionspotential und großer Leidenschaft für letzte Fragen: Welcher Gott war zuerst da? Wessen Buch ist heiliger? Warum nehmen Katholiken in der Fastenzeit zu? Gibt es einen Unterschied zwischen Kreuzzug und Kreuzfahrt? Wessen Glaube ist wahrer, wessen Hölle höllischer? Vor allem: Wer gewinnt am Schluss? Ein interreligiöser Showkampf, unterhaltsam, ironisch, kurzweilig. Ohne Scheu vor heiklen Themen. Heilig ist Rosenberg und Pamuk nur das erste Bühnengebot: Du sollst nicht langweilen.

„Zwei hochamüsante, lehrreiche Stunden.“
(Neue Westfälische Zeitung)

 

22. November – HG Butzko – Menschliche Intelligenz

In der Laudatio zum Deutschen Kleinkunstpreis heißt es über HG.Butzko: „Die Jury zeichnet einen politischen Kabarettisten aus, der mit anspruchsvoller Komik und analytischer Schärfe selbst höchst komplexe Zusammenhänge darstellt. Dabei ist er ein Meister des investigativen Kabaretts." Und Dieter Hildebrandt urteilte mal über ihn: „Sein Kabarett ist so nachhaltig, dass es einen noch Tage drauf beschäftigt.“ Mehr muss man nicht sagen. Wer sich selber überzeugen will, sollte sich sein Neues Programm anschauen. Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus.


13. Dezember – Bernd Gieseking – Ab dafür! Der satirische Jahresrückblick.

Ab dafür! Bis heute bedeutet das jährlich: Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn des vergangenen Jahres. Eine rasante Achterbahnfahrt durch Peinlichkeiten und Höhepunkte der letzten 12 Monate. Ein Jahresrückblick von A bis Z, über die Zeit zwischen Januar und Dezember, frech, schnell, sauber, komisch!


24. Januar 2018 – Tretter – NachgeTRETTERt - Ein politischer Jahresrückblick.

Freunde des Polit-Kabaretts sollten es sich nicht nehmen lassen, die Highlights des Jahres satirisch aufbereitet zu bekommen. Alles Wissenswerte leicht verpackt, böse feixend, genau recherchiert, scharfzüngig, witzig, hochintelligent.

„Es gibt kein politisches Kabarett mehr nach Dieter Hildebrandt, dacht man noch bis vor kurzem. Doch inzwischen hat Mathias Tretter die Bühnen dieses Landes betreten und eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen. Unter dem Deckmantel des vermeintlich harmlosen Intellektuellen legt Tretter los und zeigt sarkastisches und bitterböses Kabarett. Mit Sprachwitz, Tempo und einem zweckmäßigen Mangel an gutem Geschmack lässt er nach über zwei Stunden ein sichtlich geläutertes Publikum zurück.“
(Bonner General-Anzeiger)

 

14. Februar - Aydin Isik – Bevor der Messias kommt!

In seinem neuen Soloprogramm beschäftigt sich der türkisch-stämmige Kölner Kabarettist Aydin Isik mit der Ankunft des Messias. Welche Vorbereitungen müssen wir treffen? Sind wir denn schon so weit, ihn zu empfangen? Was müssen wir vorher alles beichten? Welche Ausreden müssen wir uns ausdenken, um ihm erklären zu können, dass wir seine Bergpredigt doch nicht so ganz verinnerlichen konnten, dass wir alle mehr Zeit im Internet verbringen als in Kirchen, Moscheen oder Synagogen, dass die Live-Ausstrahlung von Dschungelcamp für viele wichtiger ist als Pegida-Gegendemos und dass unsere Nächstenliebe spätestens bei den Derbys der Bundesliga aufhört.

Eine kabarettistische Rettung vor dem Fegefeuer!

 

7. März - Philipp Weber – „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist, warum machen wir da mit?
Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn.
Philipp Webers neues Kabarettprogramm ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“


18. April 2018 – Christoph Sieber – Hoffnungslos optimistisch

„Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts.“ So die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises bei der Verleihung im Februar 2015.
Er präsentiert Galgenhumor par excellence – mal ernst, mal heiter und stets den Daumen in der Wunde bringt er sein Publikum zum Lachen und zum Nachdenken. In seinen Programmen verbindet der gebürtige Schwabe Comedy und Kabarett sowie Wortakrobatik und zählt mit seiner gelungenen Mischung zu einem der genialsten Kabarettisten seiner Zeit.

 

 

Beginn der Kabarettabende ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr.
Karten gibt es im Vorverkauf unter www.kronberger-kulturkreis.de oder direkt in den Kronberger Lichtspielen, Friedrich-Ebert-Straße 1, 61476 Kronberg im Taunus zum Preis  von 20/25 Euro, erm. für Schüler und Studenten 15/20 Euro (zzgl. Online-VVK Gebühr)


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